Wir sind umgezogen!

Ab sofort sind wir in der Bremer Str.1 in 28832 Achim

Das neue Studio ist ca. 300 Meter vom alten Standort entfernt.

Eine Wegbeschreibung findet Ihr unter folgendem Link


Wegbeschreibung


CORPUS DEL ARS tattoo - piercing

Tattooing


Allgemein bekannt ist jedem, das beim Tätowieren, mit einer Nadel Farbe in die Haut eingebracht wird. Das es aber nicht unbedingt so simpel ist erfährt der Interessierte, wenn er die Arbeit eines Tätowieres hinterfragt.
Die Nadeln in einer Tattoomaschine werden mittels Magnetspulen angetrieben und sorgen so für die benötigte Auf- und Abwärtsbewegung. Damit die Nadeln nicht Schlackern, liegen diese in einer Führung, der Nadelspitze, die wiederum in das Griffstück eingesetzt wird.
Die Nadeln stechen mit einer Geschwindigkeit von 800 bis mehr als 2000 Stichen pro Minute in die Haut. Geregelt wird die Geschwindigkeit mit einem Netzgerät. So kann das Einstichtempo der Nadeln für den verschiedenen Arbeitsanforderungen angepaßt werden.
Nadeln? in der Regel wird für das Tätowieren ein Bündel von Nadeln benutzt. Je nach Gewohnheit des Tätowierers und der erforderlichen Arbeit, beträgt die Anzahl der Nadel in so einem Bündel 3 - 11 Nadeln für Linings bzw. Outlines und 5 bis hin zu mehr als 30 Nadel für Füllarbeiten und Schattierungen.
Die Nadelstärke der einzelnen Nadel in so einem Bündel liegt zwischen 0.25 - 0.40 mm. Sie können in dem Bündel rund oder Flach, wie die Borsten an einem Besen, angeordnet sein. So in einem Bündel angeordnet, spricht man dann nicht mehr von Nadeln sondern nur noch von der Nadel.
Nach dem Eintauchen der Nadel in den Farbtopf, nimmt die Nadel die Tattoofarbe durch die erzeugte Kappilarwirkung auf und lagert eine kleine Menge der Tätowierfarbe in der Nadelspitze und dem Nadelbündel ein.
Bei dem Aufsetzen auf die Haut, sticht die Nadel nur 1 - 2 Millimeter in die Haut. Die Nadel lagert auf diese Weise die Farbpigmente in die zweite Hautschicht, der Lederhaut (Dermis), ein.
Ein zu tiefes Einstechen, in die dritte Hautschicht (Subcutis), führt zu einem vernarben der Haut und eine "verschwimmen" der Farbkonturen. Ein zu flaches Stechen, in die Oberhaut (Epidermis), führt zu einem verblassen des Tattoos weil die Farbpigmente mit der Hornschicht abgetragen werden.

  Impressum | Webmaster Letzte Änderung: M. Böhm, 15.01.2011  
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